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Japanisches Küchenmesser für Grillmeister

Sobald es darum geht, eine leckere Mahlzeit herzustellen oder Lebensmittel zu verarbeiten, spielen die Küchenmesser eine wesentliche Rolle. Mit ihrer Hilfe lassen sich Lebensmittel leicht und unproblematisch verarbeiten, um sie für eine weitere Verarbeitung verwenden zu können. Küchenmesser gibt es in umfangreicher Auswahl, so dass sie individuell auf die jeweiligen Lebensmittel abgestimmt werden können. Doch gerade im Bereich der Messer zeigt sich, dass es auch da große Unterschiede gibt. In den letzten Jahren nimmt das japanische Küchenmesser immer mehr an Beliebtheit zu, denn es überzeugt durch eine außergewöhnliche Schärfe und einer ausgezeichneten Verarbeitung.

 

Wie ist ein japanisches Küchenmesser aufgebaut?

Beim Aufbau eines japanischen Küchenmessers gibt es verschiedene Ausführungen, wobei sicherlich das Wabocho und das Yobocho zu den bekanntesten gehört. Bei dem Wabocho handelt es sich um ein traditionelles Messer, das aus einer rostfreien Klinge und über einen beidseitigen Schliff besteht. Das Yobocho hingegen weist in der Regel eine Carbonklinge auf, die nur einseitig geschliffen ist. Das Honyaki besitzt eine Klinge aus Vollcarbonstahl. Das Material sorgt dafür, dass die Klinge sehr hart, aber auch recht spröde ist. Das Tszuke-Hagane dagegen besteht aus zwei Lagen, die aus einem Carbonstahlkern hergestellt werden, der mit Eisenlagen versehen ist und somit eine besondere Stabilität erhält.

 

Grundsätzlich werden die japanischen Messer entweder einseitig und beidseitig geschliffen, so dass eine vielseitige Nutzung in der Küche ohne Weiteres möglich ist. Neben der Klinge besteht ein japanisches Küchenmesser aus einem Griff, der für eine ausgezeichnete Balance und einen optimalen Halt sorgt. Der Griff besteht entweder aus Holz oder aus einem hochwertigen Kunststoff und bildet eine perfekte Verbindung zur Klinge.

 

Japanisches Küchenmesser 1

Welche Unterschiede gibt es bei japanischen Küchenmessern?

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass es beim japanischen Küchenmesser acht verschiedene Arten gibt, die sich deutlich im Hinblick auf Einsatz, Länge, Schliff und Gewicht unterscheiden. Nachstehend eine kleine Übersicht über die jeweiligen Modelle und ihre Eigenschaften:

 

Santokumesser

Das gängigste und wohl auch beliebteste japanische Küchenmesser ist ohne Frage das Santoku. Hierbei handelt es sich um ein Allzweckmesser, mit dem sich alle Lebensmittel einfach und leicht bearbeiten lassen.

 

Nakiri

Das Nakiri ist ein Gemüsemesser und somit im Grunde genommen selbsterklärend. Es wid in der Regel dann eingesetzt, wenn es darum geht, Gemüse für die weitere Nutzung vorzubereiten.

 

Petty

Ebenso wie beim Santoku handelt es sich auch hier um ein Allzweckmesser, welches allerdings deutlich kleiner ist. Es wird häufig gerne von Frauen genutzt, da es noch angenehmer in der Hand liegt.

 

Usuba

Das Usuba ist, ebenso wie das Nakiri, ein traditionelles Gemüsemesser. Der wesentliche Unterschied liegt eigentlich nur in der Größe, da beide Messer ansonsten sehr ähnlich sind.

 

Gyuto und Deba

Fischliebhaber werden das Gyuto und das Deba sicherlich bereits kennen. Es sind Kochmesser, die sich perfekt für die Zubereitung von Fisch und deren Zerteilung nutzen lassen.

 

Sashimi und Yangagiba

Während das Gyuto oder das Deuba für die Zubereitung vom Fisch seine Verwendung findet, kommt das Sashimi oder das Yangagiba meist dann zum Einsatz, wenn es um das Schneiden der Fischfilets geht. Fischliebhaber sollten in jedem Fall beide Messerarten vorrätig haben, um den Fisch sauber bearbeiten zu können.

Das Chai Dao ist ein chinesisches Kochmesser, das in jedem Fall zur Grundausstattung in der Küche gehört. Es ist sozusagen ein Allrounder, der sich ganz individuell verwenden lässt.

 

Warum tragen japanische Messer andere Bezeichnungen?

Die japanischen Messer haben alle eine andere Bezeichnung und werden jeweils für verschiedene Zwecke verwendet. Neben den einzelnen Arten gibt es noch die beiden Herstellungsunterschiede, die für die Bezeichnung verwendet werden. Das Yobocho ist das eher westlich orientierte Messer, welches zwar ein japanisches Messer darstellt, aber eher nach dem westlichen Stil produziert wird. Während das Yobocho maschinell hergestellt wird, erfolgt die Produktion vom Wabocho nach wie vor in Handarbeit. Auch heute noch werden die japanischen Messer mit hohen Kohlenstoffanteilen produziert, was dafür sorgt, dass sie eine besondere Härte besitzen. Das richtige Messer für die eignen Ansprüche lässt sich recht einfach finden, denn neben verschiedenen Anbietern bietet auch das Internet umfassende Informationen über japanische Modelle und deren hervorragende Eigenschaften.

Japanisches Küchenmesser 1

Erfahrungen mit japanischen Messer

Köche aus aller Welt haben mit den japanischen Küchenmessern bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Im Gegensatz zu den europäischen Messern bestehen die Küchenmesser aus dem asiatischen Raum meist aus hochwertigen Materialien und überzeugen durch eine lange Haltbarkeit. Gerade in der Küche legen die Japaner großen Wert auf Qualität und das spiegelt sich auch in ihren Küchenmessern wieder. Sie eignen sich nicht nur wunderbar in der professionellen Gastronomie, sondern finden auch immer häufiger ihren Weg in die privaten Haushalte.

 

Gibt es japanische Messer für Linkshänder?

Da es immer mehr Menschen gibt, die überwiegend mit der linken Hand arbeiten, gibt auch japanische Küchenmesser, die speziell für Linkshändler geeignet sind. Um einen perfekten Schnitt machen zu können, sollte das Messer einen linksseitigen Anschliff haben. Dieser Anschliff ist häufig bei den japanischen Küchenmessern Usubua und Sashimi zu finden. Aber auch das Nakiri und das Deba werden ebenfalls einseitig geschliffen angeboten, so dass auch Linkshänder von der hochwertigen Qualität der japanischen Messer profitieren können.

 


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