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Grillen mit Holz oder Holzkohle? Welche Variante ist effizienter?

Der Sommer steht vor der Tür, die Temperaturen steigen und die Fans des Grillens kommen zu ihrem Jahreshighlight. Das Grillen gehört für die Menschen in Deutschland zur Lebenskultur und ist nicht mehr wegzudenken. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Grillspeisen zuzubereiten. Elektro-, Gas- oder ein Schwenkgrill – die Varianten sind in der heutigen Zeit enorm facettenreich. Die typischen Liebhaber des Grillens wie du werden jetzt vermutlich laut aufschreien. Kein Wunder, denn für echte Fans gibt es nur das Grillen mit Holz oder Holzkohle. Und genau da wären wir auch schon beim Thema. Viele fragen sich seit Jahren bereits, ob das Grillen mit Holz oder Holzkohle besser sei. Die Frage allerdings, muss lauten, welche Variante effizienter ist. Und genau darum soll es in diesem Artikel gehen.

Die Unterschiede zwischen grillen mit Holz und grillen mit Holzkohle?

Viele Menschen grillen mit Holzkohle, andere wiederum lieben den rauchigen Geschmack und nutzen Holz. Doch worin liegen eigentlich die Unterschiede? Wir haben das Ganze Thema Grillen mit Holz oder Holzkohle näher analysiert und die folgenden Unterschiede festgestellt. Primär geht es dabei um Faktoren wie Umweltschutz, Preisliche Vakanzen und der Aspekt Komfort ist in diesem Kontext auch zu erwähnen.

 

Grillen mit Holz oder Holzkohle? Der Unterschied im Brennwert

Die Unterschiede zwischen Holz und Holzkohle beginnen mit dem Brennwert. Während ein Raummeter Holz einen Brennwert von etwa 1800 hat, liegt der Wert bei Braun- oder Steinkohle bei 3000 und darüber.

 

Raumbedarf von Holz und Holzkohle

Beim Grillen kommt es nicht nur auf die Hitze, sondern auch auf den Bedarf an. Wenn du bislang mit Holzkohle gegrillt hast, war der Raumbedarf auf einem hohen Niveau. Holz dagegen, hat einen niedrigen Raumbedarf. Du brauchst also im Endeffekt weniger Holz.

 

Grillen mit Holz oder Holzkohle? Der Unterschied in der Lagerung

Ein ganz wesentlicher Unterschied besteht in der Lagerung. Während Kohle einfach nur trocken gelagert werden sollte, muss Holz zwangsläufig in einem geschlossenen Raum gelagert werden.

Anzünden

Das Anzünden ist im Vergleich ebenso vakant. Holzkohle lässt sich nur schwer anzünden. Um den Vorgang zu beschleunigen, ist das Nutzen eines Anzündkamins ratsam. Qualitativ schlechtes Holz ist schnell angezündet, brennt allerdings auch aufgrund der schlechten Inhaltsstoffe schneller ab. Deshalb ist es aus unserer Sicht empfehlenswert, hochwertiges Holz zu verwenden.

 

Grillen mit Holz oder Holzkohle? Der Unterschied in Hitze und Brenndauer

Im Vergleich ist es wichtig, auch auf Faktoren wie die Hitze und die Brenndauer zu achten. Bei der Holzkohle ist die Glut höher als bei Holz und es muss nur selten Kohle nachgelegt werden. Holz erzielt vergleichsweise weniger Glut und es müssen häufiger Stücke nachgelegt werden.

 

Grillen mit Holz oder Holzkohle – Was ist umweltfreundlicher?

Holzkohle ist stark mit Schadstoffen belastet und muss separat über den Restmüll entsorgt werden. Holz ist dagegen weniger mit Schadstoffen belastet und kann sogar als Dünger genutzt werden. Hinsichtlich der Schadstoffe gibt es ebenso Unterschiede. Bei Holzkohle ist Schwefel und Stickstoff enthalten und der Anteil des Feinstaubs ist vergleichsweise hoch. In diesem Vergleich siegt die Holzkohle, denn die Abgase setzen sich aus CO2 und Wasser zusammen. Außerdem ist der Anteil an Feinstaub deutlich geringer.

Auch im CO2 Vergleich kann sich Holz durchsetzen. Während die Kohle eine negative Bilanz aufweist, ist Holz weder positiv noch negativ. Beim Thema Umwelt gibt es folglich sehr große Unterschiede.

Letztendlich sind die Unterschiede groß, doch es gibt noch einen entscheidenden. Denn Kohle ist fossil und kann nicht ersetzt werden. Holz dagegen kann immer wieder erneuert werden und somit ist es ein nachhaltiger Rohstoff.

Wie entsteht eigentlich Holzkohle?

Wie der Name Holzkohle es schon verrät, wird dieses Produkt aus Holz hergestellt. Dabei wird ein Meiler gebaut. Zunächst wird das Holz Schicht für Schicht aufgetragen. Danach wird das Ganze mit Lehm und Moos bedeckt. Dadurch wird gewährleistet, dass der Meiler luftdicht ist. Danach wird der Verbrennungsvorgang gestartet und dadurch entsteht die Holzkohle.

 

Wie entsteht Grillholz?

Grillholz entsteht im ersten Schritt durch die Bäume. Anschließend wird es klein gehackt, muss auf Maß gebracht werden und danach trocken gelagert werden. Erst nachdem, es wirklich trocken ist, kann es für den Grill genutzt werden, da es sonst zu einer extremen Rauchentwicklung kommt. Viele Holzsorten sind zwar ziemlich unempfindlich gegenüber Nässe und Feuchtigkeit, dennoch sollte die Lagerung stets in einem absolut trockenen Raum erfolgen.

 

Vorteile des Grillen mit Holz beziehungsweise Holzkohle

Die Vorteile beim Grillen mit Holz

Bei der Thematik Grillen mit Holz oder Holzkohle gilt es im ersten Schritt, die Vorteile miteinander zu vergleichen.

Das Grillen mit Holz hat viele Vorteile. So wäre einerseits der Wärmevorteil zu erwähnen. Holz generiert nämlich vergleichsweise schnell Wärme. Ein weiterer. Vorteil besteht darin, dass Holz nachhaltig ist und teilweise sogar im Garten als Dünger genutzt werden kann. Nicht zu vergessen, dass Holz eine neutrale CO2-Bilanz hat und umweltfreundlich verbrannt werden kann.

Letztendlich hat das Grillen mit Holz eine Vielzahl von Vorteilen.

Die Vorteile beim Grillen mit Holzkohle

Auch das Nutzen von Holzkohle ist mit einer Reihe von Vorteilen verbunden. So ist Holzkohle beispielsweise günstiger, es entsteht eine Menge Glut und die Wärmedauer ist ebenfalls ein wichtiger Vorteil. Holzkohle ist außerdem leicht anzuzünden. Wenn du mit Holzkohle deinen Grill nutzt, ist auch das Aroma ein Vorteil. Für viele Grillliebhaber ist der dadurch entstehende, besondere Geschmack am Ende das entscheidende Kriterium.

 

Welche Arten von Holzkohle respektive Holz gibt es?

Arten von Holzkohle zum Grillen

Früher war Holzkohle einfach nur Holzkohle. Doch mittlerweile ist die Auswahl an Arten enorm facettenreich. Eins solltest du dir direkt merken – Holzkohle ist nicht gleich Holzkohle. Viele Discounter offerieren Grillkohle, doch die Qualität lässt dabei oft zu wünschen übrig.

Besonders beliebt sind die folgenden Holzkohlearten:

Buche
Quebracho
– Eiche

Buche ist die häufigste Baumform in Deutschland. Eiche ist qualitativ genauso hochwertig. Wenn du dagegen eher Premium Kohle nutzen möchtest, wirst du an Quebracho kaum vorbeikommen. Die Kohle hat eine enorm lange Brenndauer und dadurch musst du so gut wie gar nicht nachlegen.

 

Arten von Holz die zum Grillen geeignet sind

Es gibt viele Holzarten, die du beim Grillen nutzen kannst. Am Ende ist es allerdings auch immer von der Region abhängig. Besonders weit verbreitet in Deutschland sind Holzarten wie Eiche, Buche oder Birke. Wenn du professionell grillen und den Geschmack intensivieren möchtest, kannst du auch auf Holzarten wie Walnuss oder Waldkirsche nehmen. Die letztgenannten Arten entfachen ein intensives Aroma und sind besonders erlesen.

 

Worauf du beim Kauf achten musst

Beim Kauf von Holzkohle gibt es einige Aspekte, die du berücksichtigen musst. Ein ganz wesentlicher Aspekt besteht darin, dass du möglichst große Holzkohlesäcke kaufst. Lohnenswert sind dabei eigentlich nur Volumen ab 10 Kg. Bei kleineren Säcken sind die einzelnen Stücke kleiner und der Staubanteil ist größer. Ein weiterer Faktor besteht darin, dass du nur Kohle kaufen solltest, die ein DIN-Logo enthält.

Bei Holz solltest du darauf achten, dass die Rinde so gut es geht entfernt ist. Weiterhin solltest du achten, dass das Holz mindestens zwei Jahre trocken gelagert wurde, nicht faul oder nass ist.Grillen mit Holz oder Holzkohle? Welche Variante ist effizienter?1


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